Einsatznachsorgeteam des THW Landesverbandes beim IV. Symposium „Hilfe für Helfer“ in Ahrweiler

Ahrweiler den 24. Februar 2013

Am Wochenende trafen sich die THW Einsatznachsorgeteams (ENT) aus dem ganzen Bundesgebiet zu einem Symposium in Ahrweiler an der Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ).

Dieses war bereits die vierte Veranstaltung dieser Art und sie dient der Fortbildung und Kontaktpflege der Teams. Ein regelmäßiger Gast bei dieser Veranstaltung war die Hamburger Feuerwehrpastorin Erneli Martens, die nicht nur einen äußerst interessanten Vortrag zum Thema „Seelsorge für Einsatzkräfte“ hielt, sondern auch einen Workshop zum Thema „Fehlermanagement“. Alle Vorträge und Workshops waren gut besucht.

Die Einsatznachsorgeteams des THW leisten einen wichtigen Beitrag zum Stressmanagement bei besonders belastenden Einsätzen. Die ENTs klären in Vorträgen über Stressbelastungen bei Einsätzen auf, begleiten auf Anforderung diese Einsätze und sorgen sich um die notwendige Nachbereitung.

Das THW Hamburg-Altona ist in diesem Team besonders engagiert und unterstützt, über die Grenzen des THW hinaus, den einheitlichen Aufbau der Psychosozialen Notfallversorgung in Norddeutschland. Der Ortsverband Altona stellt in diesem Team eine psychosoziale Fachkraft sowie ein Peer. Ein Peer ist eine Einsatzkraft, die sich auf dem Gebiet der Psychosozialen Notfallversorgung besonders geschult hat.

Das Einsatznachsorgeteam des Landesverbandes Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern, kurz „ENT THW Nord“ feiert dieses Jahr 10-jähriges Bestehen und ist das älteste Team in Deutschland.

Fotostrecke:

Text und Bilder A. Möller

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