Einsatzrealistische Übung für die Zugtrupps aus dem OV Hamburg-Altona  

Themenschwerpunkt der letzten Abendausbildung war diesmal das Einrichten und Betreiben eines Bereitstellungsraumes. Dafür wurde das Übungsszenario „FEU3 – Brand eines Logistikzentrums“ angenommen. In einem Logistikunternehmen ist ein Feuer ausgebrochen und die Flammen haben sich auf mehrere Hallenbereiche ausgeweitet. Die Feuerwehr hat zur Unterstützung der Löschmaßnahmen zahlreiche Kräfte angefordert. Unter anderem auch Einsatzkräfte des THW Hamburg-Altona. Es wurden Bergungsgruppen sowie Räumgruppen aus Hamburg und Schleswig-Holstein für diesen Einsatz alarmiert. In der Übung wurde angenommen, dass sich die Löscharbeiten über einen längeren Zeitraum hinziehen würden. Deshalb sollten die Einsatzkräfte in einem eigens dafür eingerichteten Bereitstellungsraum untergebracht werden. Die Zugtrupps unserer beiden Technischen Züge arbeiteten hier Hand in Hand. Das erste Team richtete eine Führungsstelle im Ortsverband ein. Das zweite Team betrieb eine mobile Führungsstelle auf einem MTW auf dem ausgewählten Waldparkplatz in der Nähe des Brandortes. Nach der ersten Erkundung wurde der ausgewählte Bereitstellungsraum abgesichert, ein Meldekopf eingerichtet und eineLagekarte erstellt.

Im Rahmen dieser ersten Erkundung wurde schnell klar, die Bergungsgruppen und die neue Fachgruppe Notversorgung und Notinstandsetzung des Ortsverbandes werden benötigt. Jene führten zu dieser Zeit auf dem Hof des Ortsverbandes eine Ausbildung durch und übten das Retten verunglückter Personen aus Großfahrzeugen. Als die Alarmierung durch die Zugtrupps per Funk erfolgte, wurden sofort die bislang genutzten Einsatzmittel verladen und die Einsatzbereitschaft der Einsatzleitung gemeldet. Es folgte der Einsatzbefehl und die drei Gruppen rückten zur Unterstützung und zum weiteren Ausbau des Bereitstellungsraumes aus. Nach einer kurzer Einweisung der Gruppenführer in die aktuelle Lage wurde der Waldparkplatz ausgeleuchtet und unsere Fachgruppe Notversorgung und Notinstandsetzung erhielt zusätzlich die Aufgabe einen Hygienebereich vorzubereiten.

Nach Ende des Übungseinsatzes wurde die Beleuchtung zurück gebaut und die Einheiten rückten in den Ortsverband ein. Der Zugführer zeigte sich mit der schnellen und sehr professionellen Arbeit der eingesetzten Gruppen sehr zufrieden und schlussfolgerte „die Ausbildung gerade im Zugtrupp kann häufig sehr theoretisch sein, deshalb sind wir sehr froh darüber, dass die Kombination von Planspiel und Realübung so gut geglückt ist“.

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