Wochenendausbildung „Übung Eurogate 2012“

Hamburg den 01. Juli 2012

Am 06.12.2011 unterzeichneten das THW und die Fa. Eurogate, eine der größten Containerterminalfirmen in Europa, einen Kooperationsvertrag. THW-Präsident Albrecht Broemme unterzeichete den Vertrag, in dem sich beide Parteien zur gegenseitigen Unterstützung und Förderung verpflichten. Schon bei diesem Treffen wurde eine Zusammenarbeit bei der Jahresübung des THW Hamburg-Altona vereinbart. Die Übung sollte auf dem Gelände der Firma Eurogate durchgeführt werden.

Am Freitag den 29.06. 2012 war es soweit: Die „Übung Eurogate 2012“ konnte beginnen.

Bereits in der Woche vorher wurde die Übung logistisch vorbereitet und um 18:00 Uhr trafen sich die Einsatzkräfte in der Unterkunft des THW in der Fangdieckstraße, um die letzten Sachen aufzuladen.  Gegen 19:45 Uhr  fuhren dann alle Fahrzeuge des Ortsverbandes in den Bereitstellungsraum „Am Köhlfleet“ im Petroleumhafen, um dort ein Feldlager zu errichten.

Die Zelte wurden aufgebaut, Tische und Bänke bereitgestellt und gegen 21:30 Uhr gab die Küche die erste Mahlzeit aus.

Die Nacht war ruhig und am Samstagmorgen ging es pünktlich los mit der Ausbildung. „Stegebau“ war das Ausbildungsthema und die betreffenden Fahrzeuge fuhren an das Ende des Tankweges im Petroleumhafen, ein Platz direkt an der Elbe.

Am Vormittag wurde ausgiebig mit Holz, Leinen und Spanngurten Stegebau betrieben.

Im Leercontainerlager von Eurogate wurde zur selben Zeit eine Alarmübung vorbereitet.

Die Fa. Eurogate hat bereits am Freitag mit Containern eine Übungsstrecke aufgebaut. Aufgestellt wurden: Eine Pyramide, 3 Container hoch, ein Stern mit drei Elementen, die 2 Container hoch waren und ein Schrottcontainer, der zerlegt werden konnte.

Auf der Pyramide wurde eine Übungspuppe (75 Kilo schwer) versteckt. Diese musste mit einem Kran auf die Pyramide gelegt werden. Hierbei half der Anbaukran des Saurers von Frank Kania.

Das „Containerdreieck“ bildete in der Mitte einen dreieckigen Hohlraum, der nur von oben oder durch einen kleinen Spalt erreichbar war. Der Spalt war bei der Übung natürlich gesperrt, damit nur von oben die Verletztenrettung durchgeführt werden konnte. Auch hier wurde eine 75 Kilo schwere Übungspuppe deponiert.

Im Schrottcontainer wurde eine kleine Puppe eingeschlossen, die es zu befreien galt.

Nach dem Mittagessen im Lager fuhren die Einsatzkräfte zunächst wieder an die Elbe. Eigentlich sollte jetzt die Ausbildung weitergehen doch dann kam der Alarm für die Übung: “ Unfall im Containerlager, mehrere Verletzte“.

Nacheinander trafen drei Einsatzgruppen am Containerlager ein, begannen mit der Erkundung und leiteten die Rettung ein.

Als besonders kniffelig erwies sich die Situation im Stern. Die Platzverhältnisse waren sehr eng und erforderten besonderes Geschick bei der Rettung.

Während der Alarmübung und der Ausbildung unterstützte uns ein Arzt und Rettungssanitäter der Johanniter-Unfall-Hilfe.

Gegen 16:30 Uhr war die Übung beendet, alle Einsatzkräfte rückten wieder in das Feldlager ein. Am Abend gab es dann ein kameradschaftliches Grillen bei herrlichsten Sonnenwetter direkt am Köhlfleet.

Am Sonntagmorgen wurde das Lager dann aufgelöst, und der Ortsverband verlegte die Einheiten zurück in die Unterkunft Fangdieckstraße. Dort gab es zum Mittag nochmal „Schnitzel satt“ aus der Küche von Werner und Mariola und gegen 14:00 Uhr war alles wieder eingelagert und die Fahrzeuge einsatzbereit. Ein langes, sonniges Wochenende ging zuende.

Fotostrecke:

Fotos: H. Bojarra, G. NG, A. Möller

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