Hanstedter Feuerwehrmarsch 2012

Hamburg den 20. Mai 2012

Das dritte Wochenende im Mai ist immer ein fester Termin beim THW Hamburg-Altona.

Denn dann heißt es auf zum Feuerwehrmarsch nach Hanstedt. Die freiwillige Feuerwehr Hanstedt veranstaltet dieses Ereignis jedes Jahr und mit ca. 150 teilnehmenden Gruppen ist es der vermutlich größte Feuerwehrmarsch in Deutschland. Die Teilnehmer kommen nicht nur aus dem norddeutschen Umland.

Ab 07:00 Uhr morgens starten dann nacheinander die angereisten Feuerwehrgruppen, um beim 10 km langen Marsch durch die Heide insgesamt 12 Aufgaben zu bewältigen. Hierbei geht es nicht nur darum, feuerwehrtechnische Fragen zu beantworten sondern auch Geschicklichkeitsaufgaben im Team zu lösen und hierbei möglichst viele Punkte zu holen.

Nicht nur die „erwachsenen Feuerwehrleute“ sind beim Hanstedter Feuerwehrmarsch gefragt, sondern auch Jugendgruppen der Feuerwehren sowie auch die Jugendgruppe des THW Hamburg-Altona, die mit Begeisterung am Start war.

Der wohl interessanteste Teil dieses Marsches ist der Abschluss, wenn die teilnehmende Gruppe als letztes den Köhlerteich überqueren müssen, auf Stegen, die das THW Hamburg-Altona eigens dafür errichtet hat.

Die Aufgabe für das THW ist hier in der Regel die Stege und Übergänge so herzurichten, das sie gerade nicht stabil und besonders sicher sind. Denn es ist für die zahlreichen Zuschauer am See natürlich eine willkommener Gaudi, wenn ein Teil der Gruppe buchstäblich baden geht. 

Um diese Stege möglichst „unsicher und wackelig“ zu bauen, rücken die Altonaer Kräfte immer schon am Freitagabend an, um am Samstag in Ruhe den Aufbau umzusetzen. Schließlich müssen die Stege so gebaut werden, dass alle 150 Gruppen, zumindest theoretisch, heil rüber kommen können. 

Am Freitagabend errichten die Helfer am Teich zunächst ein Zeltlager, welches keine Wünsche an ein Outdoor-Camp offen lässt. Hierbei wurde auch im diesem Jahr das THW von der Reservistenarbeitsgemeinschaft Katastrophenschutz der Bundeswehr unterstützt, die auch erfolgreich beim Marsch teilgenommen haben.

Ebenso war die Wettkampfmannschaft der freiwilligen Feuerwehr Rissen schon Freitagabend mit angereist und lief am Sonntag den Marsch mit.

Nicht nur das gemeinsame Planen und Aufbauen der „Wettkampfstation Köhlerteich“ ist, was den Teamgeist stärkt, sondern auch zwei Nächte in Zelten in einer großen Gemeinschaft verbringen. Gemeinsames Grillen, abendliche Lagerstimmung und Kontaktpflege zu den anderen Wettkampfteilnehmern, dass ist es, was den Reiz dieser Veranstaltung auch ausmacht.

Fotostrecke:

Fotos G. NG und A. Möller

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