Alarmübung beim THW Hamburg-Altona: Treibstoffexplosion im Hochbunker

Hamburg den 03. März 2012

Um  17:32 Uhr wurde der 1. Technische Zug des THW Hamburg-Altona über Meldeempfänger alarmiert. „Übung: Eine Bergungsgruppe sollte sich im Ortsverband einfinden und sich über Funk einsatzbereit melden“.

Nachdem die Einsatzkräfte im Ortsverband angekommen waren, bekamen sie den Einsatzauftrag über Funk mitgeteilt: „Personenrettung nach Treibstoffexplosion, Zahl der betroffenen Personen unbekannt, Anfahrt ohne Sonderechte“.  Sofort fuhren die Einsatzkräfte los.

Die Einsatzstelle war ein Hochbunker im Herzen Altonas, welcher zu Übungszwecken extra von Kameraden des 2. Technischen Zuges entsprechend hergerichtet war.

Vorort galt es zunächst eine gründliche Erkundung durchzuführen, um einerseits mögliche Personen aufzuspüren und zu retten, aber auch um eigene Gefährdungen so gering wie möglich zu halten. Der Bunker war mit gesundheitlich unbedenklichen Theaternebel vernebelt worden, was sowohl die Erkundung, als auch die Rettung erschwerte. Im Bunker befanden sich Verletztendarsteller, die es zu retten galt.

Nachdem die Erkundung abgeschlossen war, konnten die Rettungsmaßnahmen anlaufen. Insgesamt vier Personen wurden gerettet und die Aktion ging bis in die Abendstunden.

Die Verletztendarstellung wurden von der „Realistischen Unfalldarstellung“ des Deutschen Roten Kreuzes übernommen. Die Übung organisiert haben Rene Ramke, Jan und Lars Offenborn sowie Rene Westendorf. Als Übende waren 12 Einsatzkräfte des THW Hamburg-Altona unter der Führung von Benjamin Stange eingesetzt.

Nach ersten Äußerungen der Beteiligten ist die Übung gut verlaufen.

Beim THW werden gelegentlich Alarmübungen angesetzt, frei nach dem Motto „Wer rastet, der rostet“ – Übung muß sein.  Hierbei haben aber nicht nur die Übenden einen Lernerfolg, sondern auch für die Übungsausrichter, die aus den eigenen Reihen kommen, ist es immer wieder eine Herausforderung die Aufgaben so zu stellen, dass die Einsatzkräfte und die Rettungsgeräte voll zum Einsatz kommen und zwischendurch kein Leerlauf entsteht.

Fotostrecke:

Fotos: Fabian Roska und Dirk Martensen

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