Immer mehr Flüchtlingsnotunterkünfte benötigt – Das THW hilft helfen!

Mehr als 300 Flüchtlinge erreichen Hamburg – täglich! Und ein Ende des Flüchtlingsstromes ist nicht absehbar. Nachdem Zelte und Container praktisch nicht mehr zu bekommen sind, stellte die Bundeswehr am vergangenen Wochenende eine erst vor zwei Monaten eingeweihte Sporthalle als Notunterkunft zur Verfügung. Das Spezialpionierbatallion 164 (Husum) und das THW Hamburg-Altona rüsteten die Halle mit Grobspanplatten aus, um den teuren Sportboden zu schützen.

Am Sonntag um 13:48 Uhr wurden die Einsatzkräfte über die digitalen Meldeempfänger (DME) der Gruppenführer in den Ortsverband bestellt, um im Rahmen der Amtshilfe technische Hilfe für die Hansestadt und seine neuen Bewohner zu leisten.

Rund 1.500 OSB-Holzplatten waren nötig, um den Hallenboden vollflächig auszulegen. Die Einsatzkräfte des THW übernahmen dabei auch den Zuschnitt der Platten, um eine passgenaue Auslegung der ganzen Fläche zu ermöglichen.

Anschließend wurden 250 Feldbetten durch das THW beim Deutschen Roten Kreuz abgeholt, in die Halle verbracht und dort von den Pionieren aufgestellt.

Für die Verpflegung der zahlreichen Helfer von THW und Bundeswehr sorgte die FGr. Log-V (Fachgruppe Logistik und Verpflegung) des Ortsverbandes Hamburg-Harburg, die direkt von der Jahresübung des eigenen Ortsverbandes rund 130 Km anreiste, damit niemand hungrig arbeiten musste.

Das THW war mit rund 30 Einsatzkräften vor Ort, um die 50 Pioniere der Bundeswehr zu unterstützen. Die Zusammenarbeit hat ausgesprochen gut geklappt.

Gegen 22:00 Uhr endete der Einsatz mit einer kurzen Nachbesprechung und der Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft.

Einsatzbesprechung

rund 100 Platten mussten passgenau zugeschnitten werden

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