Orkantief „Niklas“: Auch das THW Altona war im Einsatz gefordert!

Das Okantief Niklas hat am 31.03.2015 in ganz Deutschland eine Spur der Verwüstung hinterlassen und schwere Schäden angerichtet. Auch Menschenleben waren zu beklagen.

Für Hamburg gab der Deutsche Wetterdienst eine Unwetterwarnung für den Zeitraum von 14 bis 21 Uhr heraus, die Feuerwehr verhängte schon in den Nachmittagsstunden den „Ausnahmezustand“ über Hamburg. Die ersten Einsatzkräfte des THW Hamburg-Altona wurden gegen 18:00 Uhr alarmiert.

Besonders „gefragt“ war der große Kran der FGr Brückenbau: Bei dem ersten Einsatz des Abends unterstützen unsere Fachkräfte die Feuerwehr in Schnelsen. Ein 30 Meter hoher Baum war auf das Dach eines Einfamilienhaus gefallen. Er wurde mittels Kran gesichert und gemeinsam mit den Einsatzkräften der Feuerwehr neben dem Haus abgelegt und später mit Motorsägen zerkleinert.

Ohne lange Pause musste das THW Altona zu seinem zweiten Einsatz ausrücken: An der Osdorfer Landstraße drohten gleich mehrere Bäume in den Verkehrsraum und den Bürgersteig zu fallen. Sie mussten mit der Kettensäge gefällt werden.

Auch der dritte Einsatz des Tages hatte es in sich, erneut wurde der Kran durch die Feuerwehr Hamburg angefordert: Im Osdorfer Weg waren vier (!) Bäume gegen die Giebelwand eines Reihenendhauses gefallen. Gemeinsam mit der Feuerwehr wurden die Bäume gesichert, angehoben und im Garten abgelegt.

Erst gegen 0:30 Uhr des Mittwochmorgen rückten alle eingesetzten Kräfte des THW Altona in den Ortsverband ein und stellten die Einsatzbereitschaft wieder her.

Einmal mehr wurde deutlich, wie hervorragend sich die Zusammenarbeit zwischen der Berufsfeuerwehr Hamburg, den freiwilligen Wehren und dem THW gestaltet. Auf seine Rettungs- und Katastrophenschutzkräfte kann sich die Bevölkerung Hamburgs verlassen.

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