1. Sicherheits-Symposium beim THW Hamburg-Altona

Wie sieht die Sicherheitsarchitektur in Deutschland aus, wie ist das THW als Bundesanstalt in die Sicherheitskonzepte der Länder eingebunden? Kann die digitale Welt die Sicherheit z.B. bei Großveranstaltungen erhöhen? Diese und weitere aktuelle Fragen diskutierten Vertreter aus Politik, Wirtschaft und den an der Sicherheit für die Bevölkerung in Deutschland beteiligten Organisationen im Rahmen des 1. Sicherheitssymposiums beim THW in Hamburg Altona.

Kein Geringerer als Gerd Friedsam, Vizepräsident der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk, eröffnete die Reihe von Vorträgen zum Thema Sicherheit und Bevölkerungsschutz vor geladenem Publikum. Die Teilnehmer hierzu waren dazu aus Hamburg und Norddeutschland, aber auch dem gesamten Bundesgebiet angereist.

So war neben der Bundes- und Landespolitik auch Vertreter der Bundespolizei, dem BBK (Bundesamt für Bevölkerungs- und Katastrophenschutz), der Polizei, der Wasserschutzpolizei, der Bundeswehr, der Feuerwehr, dem Roten Kreuz und der Deichwacht angereist.

Nach jeden Vortrag wurde ausreichend Zeit für intensive Diskussion und Meinungsaustausch eingeräumt. Denn das Ziel war klar: Nicht nur die Information vom Podium war dem THW Ortsverband Hamburg-Altona als Organisator wichtig, das Gespräch unter allen Teilnehmern sollte das persönliche Netzwerken fördern.

Ein besonderer Dank gilt den Referenten, die mit höchst interessanten Vorträgen keine Langeweile aufkommen ließen. Denn das z.B. an der Uni Siegen geforscht wird, wie soziale Netzwerke genutzt werden können, um Gefahrensituationen schon zu erkennen, bevor der Ernstfall eintritt, war ebenso neu für die Teilnehmer, wie Informationen zu den neuesten digitalen Möglichkeiten der „simulationsunterstützten Stabsübungen im Bevölkerungsschutz“ an der AKNZ (Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz).

Alle Teilnehmer waren sich einig: Diese Form des Gedankenaustausches muss unbedingt eine neue Tradition beim THW Hamburg-Altona begründen. Machen wir!

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