Ganztagesausbildung: Retten aus Höhen und Tiefen

Das Szenario, eine verletzte Person aus der Höhe oder auch aus tiefer gelegener Position retten zu müssen, ist nicht selten. Z.B. im Hamburger Hafen können solche Unfälle theoretisch jeden Tag passieren.

Unsere Helfer trainieren deshalb sowohl die Rettung von Personen, als auch die Eigenrettung aus dem Auffanggurt.

Mit dem Einsatzgerüstsystem wurde bei strahlenden Wetter und 27°C der höhergelegene Ort aufgebaut und die verletzte Person (bei einer Übung immer ein Dummy, um niemenden zu gefährden) mit dem Leiterhebel gerettet.

Eine Person, die im Sicherungsgurtzeug, unter Umständen bewusstlos, hängt, kann schnell durch die erzwungene aufrechte Körperhaltung ein lebensbedrohliches „Hängetrauma“ (medizinisch Ortostatischer Schock) erleiden. Deshalb ist es unerlässlich, die Selbstrettung im PSAgA (Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz) ebenso regelmäßig zu trainieren, wie genau zu wissen, wie einer Person in hilfloser Lage gerettet und eine Verschlimmerung der gesundheitlichen Bedrohung vermieden werden kann. Falsche „Hilfe“ führt sonst zu einem Rettungskollaps, der tödlich ausgehen kann.

Gut, dass auf die Helfer der Bergungsgruppen perfekt trainiert sind. Auf das THW und seine Einsatzkräfte ist Verlass!

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