Grundausbildungslehrgang THW Bereich Hamburg vom 14.-30.03.2014

27 Helferanwärter, drunter auch drei Soldaten der Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskräfte der Bundeswehr und eine Helferin der Johanniter Unfallhilfe, schlossen nach anstrengenden drei Wochenenden mit der erfolgreichen Prüfung ihre Grundausbildung ab. Sie haben damit Ihre Einsatzbefähigung  für die vielfältigen Aufgaben im Katastrophenschutz im THW erlangt. Herzlichen Glückwunsch allen Absolventen!

Vor über 30 Jahren war es Jürgen Schlumbohm, der die zentrale Bereichsausbildung aus der Taufe hob: Alle „Neuen“ im THW Hamburg und Norderstedt werden seitdem bei uns im Ortsverband Hamburg Altona im Rahmen einer zeitlich wie räumlich zusammengefassten Grundausbildung auf den Ernstfall im Einsatz vorbereitet. Rund 75 Stunden Ausbildung sind bundesweit einheitlich vorgeschrieben, um einen grundlegenden Kenntnisstand zu erreichen, der dann in den Fachgruppen erweitert wird.

Auch zwei Prüflinge aus unserem Partnerschafts-OV Wismar haben bei uns Ihre Prüfung erfolgreich abgelegt.

Hamburg nimmt eine Ausnahmestellung ein: Während sich die Ausbildung normaler Weise über wenigstens ein halbes Jahr erstreckt und im eigenen Ortsverband durchgeführt wird, werden Helferanwärter in Hamburg an drei aufeinanderfolgenden Wochenenden jeweils von Freitag Abend bis Sonntag fit für den Dienst im Katastrophenschutz gemacht. Dabei stellen alle Ortsverbände Ausbilder ab, die ihre Fähigkeiten weitergeben.

„Das waren wirklich herausfordernde Wochen“, fasst Heiko Früchting nach Erhalt seines Helferabzeichens samt Urkunde aus der Hand von Stephan Roock, Ortsbeauftragter des OV HH Altona, zusammen. „Aber die Ausbildung ist wirklich wichtig, immerhin geht das THW im Ernstfall dort in den Einsatz, wo andere Hilfsorganisationen an ihre Grenzen stoßen“. Zu Recht schwingt Stolz in seiner Stimme mit.

So gehören neben dem Eigenschutz und Unfallverhütungsvorschriften ebenso zum Ausbildungsprogramm, wie die Bedienung verschiedenster Werkzeuge und Gerätschaften, aber auch die Vermittlung von Kenntnissen im Katastrophenschutz wie die Deichverteidigung.

Am Ende der Ausbildung steht die Prüfung: In Theorie und an 24 praktischen Aufgaben müssen die Helfer beweisen, dass sie fit sind, als ehrenamtliche Kräfte im Einsatz die Bevölkerung im Katastrophenfall zu schützen.

Die nächste Grundausbildung findet im Oktober statt. Das THW Hamburg sucht schon jetzt motivierte Teilnehmer, denn ohne ehrenamtliche Helfer ist Katastrophenschutz nicht möglich.

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