Elbehochwasser 2013 – Einsatzkräfte des THW Hamburg Altona kehren nach über einer Woche am Deich wieder zurück

Hamburg, den 20. Juni 2013

Mehr als eine Woche waren die Einsatzkräfte des Ortsverbandes Hamburg Altona in Dömitz und später Boizenburg im Einsatz. Nun sind alle Helfer wieder zurückgekehrt und lassen das Erlebte Revue passieren.

Nachdem viele Helfer schon lange auf einen Einsatz im Rahmen des Jahrhunderthochwasser warteten, kam am Samstag den 09. Juni gegen 22 Uhr dann die Alarmierung für den Zugtrupp, die erste und zweite Bergungsgruppe des ersten technischen Zuges sowie die Fachgruppe Räumen des Ortsverbandes Hamburg Altona. Erster Einsatzort war das Niedersächsische Dömitz. Hier bestand die Hauptaufgabe für die Einsatzkräfte in der Erhöhung des Deiches sowie dem Transport von Sandsäcken aus dem örtlichen Lager an den Deich. Zudem wurde ein Schnelleinsatzzug für anfallende Reparaturen am Deich gestellt. In der Hauptsache mussten Quellkaden erbaut und der Deichfuß gegen die Wassermassen der Elbe gesichert werden. Vor Ort waren neben dem Kipper der Fachgruppe Räumen der GKW1 und 2 des ersten Technischen Zuges aus Altona.

Am Samstagmorgen ab 08:00 Uhr begann der Einsatz in Boizenburg an der Elbe im Landkreis Parchim-Ludwigslust. Hier war für den Rückbau der Deicherhöhung und Sandsackbarrikaden in erster Linie ein geländegängiges Transportmittel gefragt. Daher wurden für diese Aufgabe der Radlader und der Kipper der Fachgruppe Räumen angefragt.

Insgesamt waren an beiden Einsatzorten 30 Einsatzkräfte des THW Hamburg Altona im Einsatz. Für die letzten unter Ihnen endete der Einsatz am Montag den 17. Juni um 16 Uhr.

Bei diesem heftigen und für viele Betroffenen dramatischen Hochwasser zeigte sich wieder einmal, wie wichtig eine gute Zusammenarbeit zwischen den Hilfskräften, der Bundeswehr und der Zivilbevölkerung und wie unerlässlich eine tiefgreifende Ausbildung im Bereich Deichverteidigung ist. Zwar bewerten die Einsatzkräfte den Einsatz als anstrengend, was nicht zuletzt durch das, bei der Schichtarbeit entstehendem Schlafdefizit, zu begründen ist, dennoch sind sich die Helfer einig, dass der Einsatz zur vollen Zufriedenheit ablief.

Fotostrecke:

Fotos: J. Offenborn

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