Atemschutzgeräteträger zum Check auf der „MOBAS“, der mobilen Atemschutzstrecke der Hamburger Berufsfeuerwehr

Hamburg den 16. März 2013

Jedes Jahr müssen die Atemschutzgeräteträger des Ortsverbandes Hamburg-Altona ihre Atemschutztauglichkeit unter Beweis stellen. Dieses Wochenende gab es die Möglichkeit die MOBAS, die mobile Atemschutzstrecke der Hamburger Berufsfeuerwehr, zu nutzen.

Gemeinsam mit Einsatzkräften der anderen Hamburger Ortsverbände traf man sich in der Landesfeuerwehrschule in der Bredowstraße und absolvierte die Trainingsstrecke, die sich in einem großen Sattelzug der Feuerwehr befindet. In diesem Sattelzug ist eine kleine aber verwinkelte Strecke verbaut, in der die Einsatzkräfte mit schwerem Atemschutz und bei völlig verrauchten Innenraum den Weg hindurch finden müssen, ohne die Orientierung zu verlieren.

 

Auch körperliche Fitnessaufgaben sind hier zu bewältigen. Dies umfasst etwa 20 Minuten harte Anforderung an Körper und Geist, denn es ist schon ein sehr beklemmendes Gefühl hier heil durch die Strecke zu kommen, denn der Innenraum ist, wie bei einem richtigen Feuer auf mindestens 60 Grad Hitze aufgeheizt und aus Lautsprecher sind typische Geräusche einer Einsatzstelle zu hören. Dies erhöht den Stressmoment bei dieser Übung.

Ein Highlight gab es noch für die Jugendgruppe des THW Hamburg-Altona, die diese Übung Mittags besucht hatte. Nachdem die Einsatzkräfte bis zu Erschöpfung geübt hatten, wurde der Übungsrauch abgesaugt und die Jugendlichen durften ungefährdet von Atembeeinträchtigungen und ohne Atemschutzgeräte einmal durch die Strecke gehen und somit einen guten Eindruck gewinnen, was auf Einsatzkräfte im Ernstfall zukommt.

Fotostrecke:

Fotos: H. Bojarra, A. Möller

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