THW Hamburg-Altona verabschiedet Siegfried Brümmer in den Auslandseinsatz nach Jordanien

Hamburg den 02. März 2013

Siegfried Brümmer hat sich heute zu einer langen Dienstreise aufgemacht und sich von seiner Familie am Hamburger Flughafen verabschiedet. Als Spezialist für Trinkwasser hat die THW-Leitung die Altonaer Einsatzkraft angefordert, um in einem Flüchlingslager in Jordanien humanitäre Hilfe zu leisten.

Das THW ist im Camp „al Za´atari“, unweit der syrisch-jordanischen Grenze, im Auftrag des Kinderhilfswerkes der Vereinten Nationen (UNCEF) tätig, um dort die Situation der mittlerweile 80.000 Flüchtlingen zu verbessern. Dies betriff haupsächlich die Wasserversorgung und Wasserentsorgung im ständig wachsenden Lager.

Bislang zieht das THW eine positive Bilanz seiner Projektarbeit in Jordanien: 417 Sanitäreinheiten mit rund 1.000 Toiletten und Duschen wurden seit Eröffnung des Flüchtlingslagers im Juni 2012 errichtet. Hinzu kommen fast 150 Kücheneinheiten mit jeweils zwei Gemeinschaftsküchen. Mittlerweile waren über 110 THW-Kräfte im Einsatz. Finanziert wird das Projekt durch das Auswärtige Amt, UNICEF und das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR). Die Bundesregierung stellte am 28. Februar weitere fünf Millionen Euro an humanitärer Hilfe zur Verfügung. Mit den zusätzlichen humanitären Hilfsgeldern unterstützt die Bundesregierung neben dem Einsatz des THW in Jordanien Maßnahmen des Internationalen Komitees des Roten Kreuzes in Syrien und den Nachbarländern.

Der Ortsbeauftragte A. Möller verabschiedete Siegfried Brümmer persönlich am Flughafen Fuhlsbüttel und wünschte gutes Gelingen und eine heile Rückkehr.

Siegfried Brümmer wird einen Monat in Jordanien bleiben. Es ist nicht sein erster Auslandseinsatz. Siegfried Brümmer war u.a. 2010 nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti als Trinkwasserspezialist im Krisengebiet.

Fotos: A. Möller   Text: A. Möller und THW-Bundesseite

599 views

Dieser Beitrag wurde unter Artikel veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.